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EasyCookAsia Kochbox Test

Pad Thai, Butter Chicken, Roti Jala, Bun Bo Nam Bo, Curry Laksa oder Bibimbap: Braucht es einen Profi am Herd, um diese Klassiker der asiatischen Küche authentisch zuzubereiten? Nein, sagt EasyCookAsia, das bekommen auch Kochanfänger in den eigenen vier Wänden hin – und zwar mithilfe spezieller Kochboxen, die das Berliner Unternehmen zu diesem Zweck individuell zusammenstellt. So soll jeder den echten Geschmack Asiens von zu Hause aus entdecken und einen Hauch dieser Kultur atmen dürfen. Ob das funktioniert und vor allem schmeckt, haben wir ausgiebig getestet.

Die Kochbox von EasyCookAsia im ausführlichen Test

EasyCookAsia bietet zwei unterschiedliche Arten von Kochboxen an. Einerseits die sogenannten Rezeptboxen, die sich um ein einzelnes Gericht drehen, etwa um Massaman Curry oder Kimchi Jeon. Anderseits die größeren Themenkochboxen, die mehrere unterschiedliche Rezeptboxen, Extras und weiterführende Informationen zu einem übergeordneten Thema enthalten. Wir haben für den Testlauf die Themenkochbox „Malay Box“ gewählt, die uns klassische Gerichte aus Malaysia, Indonesien und Singapur näherbringen möchte. Gemeinsam mit EasyCookAsia gingen wir also auf kulinarische Reise durch die Straße von Malakka.

ikone einer verpackung Inhalt, Verpackung und Lieferung

Organisatorisch funktionierte bei der Lieferung der Kochbox von EasyCookAsia alles reibungslos. Kurze Zeit nach der Online-Bestellung erhielten wir per E-Mail einen Tracking-Link und konnten jederzeit nachvollziehen, wo sich unsere Kochbox gerade befand. Mit der Zustellung wurde der Versanddienstleister DPD beauftragt. DPD kündigte den voraussichtlichen Zustellungszeitpunkt vorab per E-Mail an, und zwar auf die Stunde genau. Die Prognose des Transportunternehmens stimmte, wir hielten das Paket pünktlich zum erwarteten Termin in den Händen. Sollte die Zustellung nicht auf Anhieb glücken, ist das übrigens kein Beinbruch. Denn die Kochboxen von EasyCookAsia enthalten keine frischen Lebensmittel, die gekühlt oder unmittelbar verbraucht werden müssten – dazu unten mehr.

Der erste Eindruck nach der Übergabe jedenfalls: Hier ist ganz schön was drin! Das Paket hatte ein Gewicht von knapp fünf Kilogramm. Weil uns der Entdeckergeist nun keine Ruhe mehr ließ, begannen wir sofort mit dem Auspacken. Kleber lösen, Deckel aufklappen, schon gab es die erste Überraschung. Obwohl die Themenkochbox auf ihrem Weg zu uns die halbe Republik durchquerte, herrschte im Inneren hundertprozentige Ordnung. Die einzelnen Rezeptboxen waren fein säuberlich gestapelt und hübsch bedruckt. Extras wie eine Dose Singha-Bier oder Räucherstäbchen lagen gut gesichert oben auf und an den bunt bedruckten Info-Blättern ließ sich kein Eselsohr finden. In den einzelnen Rezeptboxen sah es ähnlich aus. Alle beigelegten Zutaten befanden sich in tadellosem Zustand, keine Verpackung war beschädigt. Beim Zusammenpacken seiner Kochboxen geht EasyCookAsia offenbar sorgfältig vor.

Außerdem lobenswert: Es fiel insgesamt wenig Verpackungsmüll an, größtenteils Packpapier und Kartonage. Als Füllmaterial wurden Papierpolster anstatt Plastik verwendet. Auch bei der Verpackung der Zutaten setzt EasyCookAsia weitestgehend auf recyceltes Papier. Ganz ohne Plastik oder Aluminium geht es aber nicht – die Gewürze sollen schließlich ihr Aroma bewahren und Kokosmilch lässt sich schlecht in Papier wickeln. Es ist dennoch offensichtlich, dass der Berliner Kochbox-Anbieter um Nachhaltigkeit bemüht ist.

Der Inhalt der thematischen Kochbox im Überblick:

Rezeptbox „Roti Jala“ mit Kochanleitung, ausgewählten Zutaten und Einkaufsliste
Rezeptbox „Curry Laksa“ mit Kochanleitung, ausgewählten Zutaten und Einkaufsliste
Rezeptbox „Saté Ayam“ mit Kochanleitung, ausgewählten Zutaten und Einkaufsliste
Rezeptbox „Teh Tarik“ mit Zubereitungsanleitung und Zutaten
eine Dose thailändisches Singha-Bier
eine Packung indische Räucherstäbchen
Culture Guide sowie Hintergrundinformationen zu der Region und den Gerichten
EasyCookAsia Passport to Asia für Treue-Boni
EasyCookAsia Boarding Pass mit Gutscheinen und Rabattcodes für weitere Bestellungen

supermarkt Vorbereitung und Einkauf

Bevor wir mit der Kochbox von EasyCookAsia in die Genusswelt Asiens eintauchen konnten, mussten wir zunächst die übrigen Zutaten einkaufen. Jede Rezeptbox enthält eine entsprechende Einkaufsliste, auf der vermerkt ist, welche frischen Zutaten vor dem Kochen noch hinzugekauft werden müssen. Das funktionierte problemlos. Denn die benötigten Lebensmittel sollten sich in jedem Supermarkt auftreiben lassen, selbst beim Discounter – mit Ausnahme des Korianders vielleicht. Alle sonstigen „asiatischen“ Zutaten sind in der Kochbox enthalten und das ist so beabsichtigt. Es braucht niemand im bunten, dicht bepackten, scheinbar beliebig organisierten Asia-Shop nach den benötigten, vielleicht bisher unbekannten Lebensmitteln zu suchen. Dieser Aufwand entfällt.

Dass ein zusätzlicher Einkauf nötig ist, mag Einsteiger dennoch überraschen. Es gibt zwar Kochboxen, die für den täglichen Einsatz gedacht sind und alle benötigten Zutaten enthalten, auch Fleisch oder Gemüse – HelloFresh gehört zu den bekanntesten Anbietern dieser Art. Wer eine solche „frische“ Kochbox in Empfang nimmt, kann also direkt in die Küche marschieren und mit dem Kochen beginnen. Aber längst nicht alle Anbieter setzen auf dieses Modell.

Viele gehen stattdessen einen Mittelweg, so auch EasyCookAsia. Kochboxen dieses Anbieters befreien nicht vom Gang in den Supermarkt: Sie enthalten Rezepte, Anleitungen, Hilfsmittel und haltbare Zutaten. Frische Lebensmittel müssen jedoch nach Zustellung der Kochbox selbst besorgt werden.

Das Prinzip scheint zunächst weniger komfortabel, bietet jedoch klare Vorteile.

Es gibt keinen Zeitdruck hinsichtlich der Zubereitung. Die Boxen von EasyCookAsia etwa sind laut Angabe des Unternehmens bis zu drei Monate haltbar. Das erlaubt mehr Flexibilität und Planbarkeit. Der Kunde kann entspannt entscheiden, wann die asiatischen Leckerbissen auf dem Teller landen – und ohne Entspannung gibt es bekanntlich keinen Genuss.
Die Zustellung per Post gestaltet sich unkompliziert. Bei haltbaren Lebensmitteln ist es verschmerzbar, wenn sie eine Ehrenrunde drehen und ein, zwei oder drei Tage später eintreffen.
Der Hobbykoch genießt mehr Entscheidungsfreiraum: Zwiebeln aus dem eigenen Garten, Kartoffeln vom Bauern, Fleisch vom Schlachter? Das bleibt jedem selbst überlassen. Wir waren beim Testkochen jedenfalls froh, dass wir unsere Laksa-Suppe mit etwas besseren Garnelen verfeinern durften.
Eine haltbare Kochbox eignet sich super als Geschenk. So kommen auch Freunde und Familie in den Genuss neuer Gaumenfreuden. 

gerichte
Zubereitung und Geschmack

Nachdem wir alles Wichtige im Haus hatten, ging es ans Eingemachte: Wir wollten schnippeln, köcheln, brutzeln – und natürlich essen. Also wurden die Rezepte aufgeschlagen, die Zutaten bereitgelegt, die Messer geschärft (ok, die waren schon scharf) und los ging’s.

Saté Ayam

Als erstes widmeten wir uns der Rezeptbox „Saté Ayam“. Das sind würzig marinierte Hühnerfleischspieße mit Erdnusssoße, die in dieser Variante in Indonesien beliebt sind – EasyCookAsia bietet sie auch in einer vegetarischen Version mit Sojafleisch an. Streng nach Vorschrift der klar gegliederten, bebilderten Kochanleitung begannen wir mit dem Aufkochen der Erdnusssoße. Es brauchte nur ein wenig Hitze im Topf und ein paar Schwenks mit dem Schneebesen, bis ein leckerer Duft die Küche durchströmte. Nach einem kurzen Geschmackstest war klar: Am Appetit sollte es nicht mangeln.

Anschließend zerkleinerten wir die Tomaten, Gurken und Schalotten und halbierten die Limetten. Das Hähnchenbrustfilet wurde in mundgerechte Stückchen geschnitten – wer Hähnchengeschnetzeltes kauft, kann sich diesen Schritt sparen – und anschließend mit der in der Kochbox enthaltenen Gewürzmischung, Limettensaft, ein wenig Erdnusssoße und Salz mariniert. Das geschnittene Gemüse wurde zu einem Salat vermengt und ebenfalls mit Limettensaft verfeinert. Danach galt es, den Reis zu kochen. Die Instruktionen dazu sind vielleicht etwas umständlich geraten. Wir haben sie dennoch befolgt, schließlich wollten wir ein unverfälschtes Ergebnis. Und ja, der Reis war lecker. Aber wer schon ein wenig Erfahrung mit dem Kochen von Reis hat, kann sicherlich auch auf seine gewohnte Zubereitungsweise vertrauen.

Nun sollten die Saté-Spieße hergestellt werden. Die dazu benötigten Holzspieße lagen der Kochbox bei. Wir mussten also nur noch die bereits marinierten Fleischstückchen aneinanderreihen und die fertigen Spieße anschließend in den vorgeheizten Ofen befördern. An dieser Stelle wichen Rezept und Bebilderung allerdings ein wenig voneinander ab. Nähme man die Anleitung wörtlich, müsste man die Fleischspieße zunächst in Alufolie „einwickeln“ und das Ganze im Anschluss (von außen?) mit Speiseöl bestreichen. Das ist offensichtlich nicht im Sinne des Erfinders. Wir nehmen an, dass es sich hier um ein Versehen oder einen Übersetzungsfehler handelt.

Stattdessen orientierten wir uns an der Bebilderung: Die Spieße auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren, mit Öl bestreichen, die Spieße nach zehn Minuten im vorgeheizten Ofen wenden, wieder mit Öl bestreichen und nochmals zehn Minuten backen. Die so gegarten Spieße landeten schließlich, mit Erdnusssoße und einer süßen Sojasoße garniert, auf dem Teller. Dazu gab es Reis und frischen Salat. Unser Eindruck war eindeutig: Sehr, sehr lecker, ein überaus gelungener Auftakt – das Rezept landete direkt in unserem Kochordner. Und wer am Schneidebrett zügig zu Werke geht, hat es im Nu zubereitet. Ein klares Plus.

Curry Laksa

Als nächstes war die Kochbox „Curry Laksa“ an der Reihe. Dabei handelt es sich um eine cremige Suppe mit Kokosnussmilch, die mit Reisnudeln, frischem Gemüse sowie Tofu und/oder Meeresfrüchten angereichert wird. Sie ist in vielen Teilen Südostasiens verbreitet, aber im Schmelztiegel Singapur besonders beliebt.

Die Vorbereitungen für die Zubereitung der Laksa-Suppe sind schnell erledigt: Getrocknete Sojastangen zunächst in Wasser einweichen, dann klein schneiden. Eier hart kochen, pellen und halbieren. Die optionalen Garnelen auftauen, Koriander hacken. Auch die Herstellung der Suppe ist denkbar einfach: Speiseöl und die beigelegte Curry-Laksa-Paste erhitzen, anschließend Kokosnussmilch dazugeben, ständig umrühren und vorsichtig aufkochen lassen. Dann mit Wasser strecken, Sojastangen dazugeben und noch einige Zeit bei geringer Hitze köcheln lassen. Danach die Garnelen hinzufügen und in der Suppe garen. Das Ganze schließlich nach eigenem Geschmack mit der Fischsoße abrunden – wir haben die halbe Flasche verwendet, hier einfach experimentieren. So weit, so problemlos.

Die Instruktionen zum Kochen der Reisnudeln sorgten allerdings für ein wenig Verwirrung. Denn die Anweisungen im Kochbox-Rezept wichen von denen ab, die auf der Verpackung der Reisnudeln aufgedruckt waren. Wir hielten uns dennoch an das Rezept, was sich als etwas umständlich erwies – die Nudeln klebten fest, im Topf blieb zu wenig Wasser übrig. Im Zweifel würden wir hier eher empfehlen, bei der Zubereitung der Reisnudeln auf die eigene Erfahrung zu vertrauen oder den Anweisungen auf der Nudelverpackung zu folgen. Insgesamt bleibt dies jedoch ein kleines Manko: Am Ende werden die Nudeln gar, so oder so.

Anschließend gaben wir die Nudeln auf einen Teller, füllten die heiße Laksa-Suppe darüber, garnierten die lecker duftende Mischung mit reichlich frischem Koriander und fertig. Wir waren überrascht, wie schnell und einfach sich dieses Gericht zaubern ließ. Auch geschmacklich hat uns Curry Laksa überzeugt. Wer in die asiatische Küche hineinschnuppern möchte und noch nicht ganz so viel Kocherfahrung mitbringt, ist zum Einstieg mit diesem Rezept bestens beraten. Die verwendete Laksa-Paste enthält allerdings Geschmacksverstärker – vielleicht ein kleiner Wermutstropfen.

Roti Jala

Die anspruchsvollste Aufgabe bewahrten wir uns für das Finale auf. Denn die Rezeptbox „Roti Jala“ wird als einzige aus unserer Themenkochbox mit dem Schwierigkeitsgrad schwer deklariert. Roti Jala sind ein fester Bestandteil der malaiischen Küche. Zu den Pfannkuchen mit Netzstruktur gibt es üblicherweise ein Curry – in unserem Fall ein reichhaltiges Hähnchen-Curry mit Kartoffeleinlage.

Um direkt Entwarnung zu geben: Ja, für die Zubereitung dieses Gerichts sind ein paar mehr Schritte nötig als bei den bisherigen Rezepten. Aber für das Ergebnis, soviel dürfen wir schon verraten, lohnt sich das ohne jeden Zweifel. Von dem vermeintlich höheren Schwierigkeitsgrad sollte sich jedenfalls niemand abschrecken lassen.

Die Vorbereitungen gehen leicht von der Hand: Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln, Zwiebeln und Hähnchen in „mundgerechte Happen“ schneiden, wie das Rezept es ausdrückt. Außerdem alle Zutaten für den Roti-Teig in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen vermischen – mit einem Rührgerät geht es natürlich schneller.

Nun fehlten nur noch die Roti Jala. Das Besondere dabei: Der bereits vorbereite Pfannkuchenteig wird nicht einfach in großen Klecksen in die Pfanne befördert, sondern mithilfe eines Spritzbeutels. Damit lässt sich der Teig in kreisenden Bewegungen in die heiße Pfanne drücken. So entsteht das typische Gittermuster der Roti Jala. Dabei ist insgesamt ein wenig Fingerfertigkeit gefragt und auch eine helfende Hand kann nicht schaden – wahrscheinlich hat EasyCookAsia deshalb einen höheren Schwierigkeitsgrad angegeben. Nach dem dritten Roti funktionierte das im Test aber reibungslos, also keine Sorge. Als der Teig aufgebraucht war, ließen wir die Roti abkühlen und rollten sie wie vom Rezept vorgesehen zusammen.

Danach widmeten wir uns dem Curry. Dazu erhitzten wir zunächst verschiedene ganze Gewürze in Öl – darunter Sternanis, Zimt, Nelken, Kardamomkapseln –, damit diese ihr Aroma abgeben konnten. Schon dabei füllte sich die Küche mit einem Duft, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Anschließend gaben wir nacheinander die restlichen Zutaten hinzu – Knoblauch, Zwiebeln, Kartoffeln, eine Gewürzmischung, das Hähnchenfleisch, Salz, Pfeffer – und brieten alles kurz an. Dieses Gemisch füllten wir mit Kokosnussmilch und Wasser auf, um es noch einige Zeit köcheln zu lassen. Wer in puncto Schärfe empfindlich ist, sollte vielleicht nicht das ganze mitgelieferte Chilipulver verwenden. Die ganzen Gewürze fischten wir außerdem vor dem Servieren wieder heraus.

Die gerollten Roti landeten schließlich gemeinsam mit einer Schüssel Curry auf einem Teller und das Ganze wurde in Kombination verputzt. Wir müssen ganz klar sagen: Es schmeckte bombastisch. Dieses Gericht wird bei uns noch öfter auf dem Tisch landen, daran besteht kein Zweifel. Dazu servierten wir den ebenfalls in der Themenkochbox enthaltenen „Teh Tarik“. Das traditionelle, artistische „Ziehen“ des Tees gelang uns zwar nicht so gut wie den Straßenverkäufern Malaysias – aber lecker und bekömmlich war die Mischung aus starkem Schwarztee und süßer Kondensmilch dennoch.

info ikone Zwischenfazit: Kochen und Kochbox

Die wichtigste Frage: Hat’s geschmeckt? Klare Antwort: Fantastisch! Besonders die Roti Jala mit Hähnchen-Curry und die Saté-Spieße mit Erdnusssoße haben es uns angetan. Wir werden beide Gerichte auf jeden Fall noch öfter kochen – das sagt eigentlich alles.

Das Zubereiten der Kochboxen funktionierte im Testlauf zudem ohne größere Schwierigkeiten und hat Spaß gemacht. Die zusätzlich benötigten Zutaten ließen sich problemlos im Rahmen des normalen Wocheneinkaufs besorgen. Wir haben zwar alle Gerichte zu zweit gekocht, es sollte jedoch allein genauso gut funktionieren. Dann aber besser etwas mehr Zeit einplanen, als EasyCookAsia veranschlagt – das gilt besonders für eher unerfahrene Hobbyköche. Die Portionsangaben sind hingegen wörtlich zu nehmen: Jede Kochbox ergibt ein Hauptgericht mit vier ordentlichen Portionen. Es landet also sicher nicht zu wenig auf den Tellern.

Zum Teil sind wir in den Kochanleitungen über ein paar Unstimmigkeiten und unklare Formulierungen gestolpert. Mithilfe der Bebilderung ließen sich Fragen aber schnell aus der Welt räumen. Außerdem gibt es auf der Webseite von EasyCookAsia zu vielen Kochboxen nett gemachte, hilfreiche Kochvideos.

In der Themenkochbox befinden sich außerdem Infoblätter, die Hintergrundinformationen zu Region, Kultur und Küche enthalten. Diesen Culture Guides ist ein wenig anzumerken, dass sie nicht von deutschen Muttersprachlern verfasst wurden. Sie punkten zwar mit Authentizität, bringen ihre Message aber nicht immer auf den Punkt. Hier ließe sich noch mehr herausholen. Das kann den überaus positiven Gesamteindruck allerdings nicht trüben.

Kochbox von EasyCookAsia: Angebot, Preismodell und Bestellvorgang

EasyCookAsia möchte bei seinen Kunden die Liebe zum asiatischen Essen entfachen. Grundbaustein für dieses Vorhaben sind die einzelnen Rezeptboxen, die sich jeweils einem bestimmten asiatischen Gericht widmen. Die Optionen sind vielfältig und reichen von Pad Thai über Kichererbsen-Curry und Bun Bo Nam Bo bis hin zu Onigiri. Es gibt zahlreiche vegetarische Optionen – diese hätte der Anbieter im Shop allerdings etwas besser kennzeichnen können, etwa mit dem üblichen grünen Pflanzensymbol. EasyCookAsia listet auf der Webseite außerdem genau auf, ob bestimmte Inhaltsstoffe oder Allergene in den Zutaten enthalten sind. Kunden gehen beim Kauf in dieser Hinsicht also kein Risiko ein. Bei den Nährwertangaben fehlt jedoch der Hinweis, dass sich die Werte auf eine Portion beziehen und nicht auf das gesamte Gericht.

Die Kochboxen enthalten alle exotischen Zutaten, die man ansonsten erst im Asia-Shop aufstöbern müsste. Andere, herkömmliche Zutaten sind vor dem Kochen frisch dazuzukaufen. Der Anbieter achtet bei der Zusammenstellung seiner Kochboxen und Rezepte jedoch darauf, dass sich diese Zutaten in jedem Supermarkt, in vielen Fällen sogar beim Discounter auftreiben lassen.

Zusätzlich gibt es größere Themenkochboxen, die auf ein bestimmtes Motto fokussiert sind und entsprechende Rezeptboxen enthalten. Thematisch können sie sich um eine Region drehen, wie bei der von uns getesteten „Malay Box“, es kann aber auch eine bestimmte Art von Gericht in den Mittelpunkt gestellt werden, wie etwa bei der „Magic Curry Box“. Die Themenkochboxen enthalten allerdings nicht nur einzelne Rezeptboxen, sondern außerdem themenrelevante Extras sowie kulturelle und kulinarische Hintergrundinformationen.

Sowohl die Rezeptboxen als auch die Themenkochboxen lassen sich einzeln bestellen und sind nicht an Abo-Verpflichtungen oder sonstige Beschränkungen gebunden. Wer zum Beispiel nur die „South Korea Box“ bestellen, sonst aber nichts weiter ausprobieren möchte, der kann das problemlos tun. Flexibilität und individuelle Auswahl stehen im Vordergrund.

Preislich bewegen sich die Rezeptboxen um die Zehn-Euro-Marke – manche liegen darunter, manche darüber. Die größeren Themenkochboxen kosten in der Regel um die 40 Euro, auch hier gibt es Ausnahmen. Was genau in den Rezeptboxen und Themenkochboxen enthalten ist, welche Zutaten beiliegen und welche Zutaten in welcher Menge frisch dazugekauft werden müssen, ist im Onlineshop von EasyCookAsia schon bei der Produktauswahl im Detail einsehbar. Der Anbieter setzt auf volle Transparenz, das finden wir gut.

Könnte man die in den Kochboxen enthaltenen Zutaten im Einzelkauf günstiger bekommen? Theoretisch ja. Aber das ist keine zielführende Frage. Wer weiß, was authentische Rezepte ausmacht, wo er die richtigen Reisnudeln, Curryblätter und getrockneten Sojastangen finden oder wie er die perfekte Gewürzmischung selbst herstellen kann, der ist nicht Adressat dieses Angebots. Stattdessen sollten die Kochboxen als Dienstleistung begriffen werden, die es selbst Kochanfängern ermöglicht, ohne Vorwissen, ohne Besuch im Asia-Shop und ohne langwierige Rezeptrecherche asiatische Gerichte auf den Tisch zu zaubern. Und vor diesem Hintergrund sind die Preise absolut fair.

Bei der Gestaltung des Onlineshops und des Bestellvorgangs setzt EasyCookAsia auf bewährte Standards. Im Sortiment stöbern, Produktdetails vergleichen, den Warenkorb zusammenstellen, Bestelldaten hinterlegen, Gutscheine einlösen, die Bezahlung abwickeln – das alles funktioniert wie bei anderen Onlineshops auch und bereitet keine Schwierigkeiten. Zahlungen sind per PayPal, Sofortüberweisung sowie Kredit- und Debitkarte möglich. Eine Verschlüsselung schützt dabei die persönlichen Daten. Der Kauf auf Rechnung wird nicht angeboten.

EasyCookAsia: das Unternehmen und seine Gründer

Minchul Lee, Yuri Lee und Cheng-En Yang – die Gründer von EasyCookAsia – sind sicher: Essen ist mehr als die Aufnahme von Nahrungsmitteln. Jedes Gericht erzählt eine Geschichte, bringt Erinnerungen und Gefühle mit sich. Was auf unseren Tellern landet, ist Ausdruck unserer Identität. Die persönlichen Erzählungen, die die Gründer auf der Webseite des Unternehmens teilen, lassen daran keinen Zweifel. Lernen wir neue Menschen, Kulturen und Gemeinschaften kennen, spielt das Essen daher eine wichtige Rolle. Liebe geht bekanntlich durch den Magen – Völkerverständigung auch.

Mit seinen Kochboxen möchte das in Berlin ansässige Unternehmen EasyCookAsia aber nicht nur Brücken schlagen, sondern auch den authentischen Geschmack und Geruch Asiens in die deutschen Küchen bringen. Denn als die Gründer nach Deutschland kamen, waren sie zwar davon überrascht, wie groß das Interesse an asiatischen Lebensmitteln und Gewürzen war. Sie bemerkten aber auch, dass der Einkauf dieser Produkte viele Kunden überforderte. Um in bunten, meist dicht bepackten Asia-Shops die gewünschten Artikel ausfindig zu machen, braucht es jedenfalls einige Erfahrung. Hier sahen die Jungunternehmer Verbesserungspotenzial: Das müsste doch einfacher und komfortabler gehen. Deshalb entwickelten sie im Rahmen eines Universitätsprojekts die Idee zu EasyCookAsia und wurden dafür schließlich sogar ausgezeichnet.

fazit Fazit

Die Kochboxen von EasyCookAsia sollen das Tor zur asiatischen Genusswelt aufstoßen, deren Gerüche und Aromen unkompliziert in die eigene Küche holen. Das funktionierte im Test fast perfekt: Geschmacklich hat uns die „Malay Box“ total begeistert – zwei Rezepte sind direkt zu neuen Favoriten in unserem Kochordner geworden. Dank der bebilderten Kochanleitung und der klar beschrifteten, bereits abgewogenen Zutaten war die Zubereitung unkompliziert. Sie nahm aber ein wenig mehr Zeit in Anspruch als vom Anbieter vorgesehen. An manchen Stellen könnten die Rezepte und Infotexte außerdem etwas verständlicher formuliert sein. Aber das ist Nörgeln auf hohem Niveau, denn jedes Gericht hat uns Freude bereitet, vom Auspacken der ersten Zutat bis zum letzten Bissen am Tisch.

Das Konzept von EasyCookAsia geht auf. Mithilfe der Rezeptboxen oder Themenkochboxen zaubern selbst Kochanfänger asiatische Leckerbissen auf den Tisch. Dafür braucht es im Grunde kein Vorwissen und nur wenig Vorarbeit. Die Rezeptauswahl ist groß, die Preise sind überschaubar. Einfacher und komfortabler lässt sich die asiatische Küche für Hobbyköche wohl kaum entdecken.

ProContra
Fantastischer Geschmack
Unkomplizierte Zubereitung
Viele interessante Rezepte
Ordentliche Portionen
Vegane und vegetarische Optionen
Transparenter Bestellvorgang
Schnelle, reibungslose Lieferung
Manche Formulierungen und Kochanweisungen etwas unpräzise
Bewertungskriterien
Menüvielfalt100 %
Rezeptgestaltung90 %
Abo-Flexibilität100 %
Lieferung / Verpackung100 %
Zustand der Zutaten100 %
Geschmackserlebnis100 %
Preis-Leistungs-Verhältnis90 %
Weiterempfehlung97 %

FAQ zur EasyCookAsia Kochbox

Noch Fragen zum Angebot von EasyCookAsia Kochbox? Klärungsbedarf mag es immer mal wieder geben – gerade, wenn Interesse an den Kochboxen besteht. Ein potenzieller Kunde will schließlich bestens informiert sein, auf welchen Service er sich einlässt oder ob er sich darauf einlassen soll. Vielleicht können wir Ihnen schon mit unseren jetzt folgenden FAQs zu EasyCookAsia Kochbox weiterhelfen.

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